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Über Karl-Ferdinand Schaedler

Panterra_Karl-Ferdinand-Schaedler      Geboren 1930, absolvierte Karl-Ferdinand Schaedler nach dem Abitur zunächst eine Kürschnerlehre, und war, nach Gesellenzeit und Meisterprüfung in Hamburg,  als Werkmeister tätig. Ab 1954 studiert er Betriebs- und Volkswirtschaft in München und Innsbruck.

1959 ging er zum Studium nach Kaliformien, USA und promovierte1960 zum Dr. rer. oec. In Innsbruck. Er bekam anschließend ein ein Stipendium am Centre Européen Universitaire in Nancy. 1962 trat er in das IFO-Institut für Wirtschaftsforschung ein und übernahm 1963 in die Afrika-Studienstelle. Er blieb zwei Jahre als Research Fellow an der Universität Dar es Salaam und übernahm zahlreiche Aufträgen zur Wirtschafsforschung in Afrika im Bereich Infrastruktur, Industrie und Handwerk. Zu dieser Zeit entwickelte er sein Interesse und seine Liebe für die afrikanische Kunst.

1968 brachte ihn ein Forschungsauftrag ans andere Ende der Welt, nach Peru und Chile. Seit 1970 arbeitet er als selbständiger Berater für Entwicklungshilfe-Projekte mit verschiedenen Missionen in Afrika, Asien und Lateinamerika. In dieser Zeit entstand sein erstes Buch, das 1973 unter dem Titel “Afrikanische Kunst in deutschen Privatsammlungen” erschien.

1979 bis 1985 studierte er ein weiteres Mal, diesmal Ethnologie in München, promovierte zum Dr. phil. und bekam im Anschluss einen Lehrauftrag an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität über afrikanische Kunst.

Seit 1973 schrieb er viele Bücher, die in namhaften Verlagen erschienen sind. Sein wohl bekanntestes Werk ist die 2009 erschienene „Encyclopedia of African Art and Culture“, heute ein Standardwerk für alle Sammler der Kunst Afrikas.

K.F. Schaedler berät seit 2003 als Experte für afrikanische und ozeanische Kunst verschiedene Auktionshäuser, unter anderem das Münchner Auktionshaus Neumeister und das Auktionshaus Ketterer, in München. Daneben berät er auch Privatpersonen beim Aufbau von Sammlungen und begutachtet Sammel-Objekte.

Seit 1976 organisiert und kuratiert er Ausstellungen über afrikanische Kunst, unter anderem in München, Kempten, Olten, Roth, Leipzig und Wien.